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Geschrieben von: Hartmut (Gast ) am 06-01-2008 23:41
Ich habe mir vor einigen Jahren (komme auch gebürtig daher) eine Stannol-Lötstation (Wuppertal) für 60 Mark gekauft. Natürlich war die Lötspitze keine Dauerlötspitze, die aber absolut Sinn macht. Eine Digitalanzeige hat meine auch nicht, aber eine LED-Anzeige über den Heiz-Zustand.Wichtig beim Löten ist, dass nicht nur das Zinn und der Kolben heiss sein muss, sondern vorallem auch das, was gelötet wird. Ansonsten wird nicht gelötet, es wird geklebt, kalte Lötstellen sind die Folge, die häufig nach einiger Zeit defekt gehen.
Mit Lötzinn kann man aber nicht nur elektrische Kontakte herstellen, man kann auch z.B. Metallgabelköpfe damit an Steuerdrähte besfestigen. Dazu sind dann schon Löttemperaturen geeignet, die das Maxmimum der Lötstationen darstellen, denn es muss der Draht (z.B. 2mm) und der Gabelkopf erwärmt werden. Externes Flussmittel kann hier helfen, aber es geht auch ohne.
Eine Lötstation ist ein tolles Teil, aber gerade für die zuletzt genannte Anwendung kann ein Lötkolben mit kräftig Leitsung mehr Erfolg bringen. Auch kann man dafür aus Kupfer ungewöhnliche Lötspitzen fertigen, die der Anwendung besser gewachsen sind. Aber wenn man nur mal ab und an was mechansich verlöten will, dann reicht die Station aus...
Lötkolben
Geschrieben von: Hartmut (Gast) am 06-01-2008 23:41