Der Zahir ist ein Voll-Gfk Modell. Die Fläche ist in Carbon-Box Technik aufgebaut, der Rumpf ist mit Kevlar und durchgehenden Kohlerovings erstellt und macht einen sehr guten und vorallem festen Eindruck. Die Spalte der Ruder in der Fläche besitzen alle angefomte Spaltabdeckungen. Sämtliche Verschraubungen sind mit M4 Gewindeeinsätzen ausgeführt.
Die Servoschächte in der Fläche sind mit CFK verstärkt.
Die Leergewichte:
Fläche 449g
Höhenleitwerk 30g
Rumpf 180g
Teil 1: Ein Überblick
Das mitgelieferte Kleinteileset ist recht umfangreich. Die Plastikgabelköpfe weden bei mir allerdings nicht in Verwendung kommen, allerdings muss man sehen, daß diese mit einer Kupfertülle verbaut werden sollen, daher wäre es sicher spielfrei und würde nicht ausschlagen. Trotzdem, Plastikgabelköpfe am Hotliner geht nicht! Der dünne Spant und die ebenso dünnen Ruderhörner sind mir doch etwas zu filigran, obwohl sie sicherlich ausreichend sind, hab ich doch massivere Anlenkungen und Einbauteile lieber, da sich, speziell am Spannt, dann auch eine grössere Klebefläche ergibt. Also wurden neue Teile gefräst.
Link alt, rechts der Neue
Und dieses Setup ist im Folgenden geplant:
Hacker B50 8S
Hacker Master 125 F5F
XCell 4100 14,4V
Ein Eneloop Empfängerakku 800mAh
Empfänger R16 Scan
Man sieht schon, da ist richtig viel Platz für noch viel mehr Zellen...
Teil 2: Die Arbeiter
In den Flächen arbeiten zwei S3150 an den Wölbklappen, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Sogar bei Extremeinschlägen standen die WK immer wie eine 1. ;-) Das sind wirklich gute Servos! Auf den Querrudern und an Höhe kommen die D60 zum Einsatz, kräftemäßig vollkommen ausreichend und auch schnell genug, auch damit habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. In der Dämpfungsflosse würde auch keine dickeres Servos passen.
Hier mal ein Bild! Das D60 sitzt absolut genau unter der Abdeckung, ich befürchte sogar, das diese einen Ausschnitt bekommen muss, damit der Servoarm genügend Platz hat... Das werde ich wohl später sehen.
Die Abdeckung des Höhenruderservos ist im Lieferzustand nicht
angepasst. Die Grösse vom Schacht ist schnell angezeichnet und die
Abdeckung zurechtgeschliffen, passt sauber auf den Ausschnitt.
Ein Blick in das Seitenleitwerk zeigt einen eingeharzten Balsastreifen, der dieses sehr gut aussteift und auch das ungeschickte Zupacken muss jetzt nicht mit einem Riss an der Naht enden...
Die mitgelieferten M4 Imbusschrauben sind sehr massiv, da gibt es sicherlich keine Festigkeitsprobleme, die Flächenschrauben und die für das HLW schrauben sich in sehr gut eingeharzte Gewindebuchsen. Am Höhenleitwerk war der Kopf für die vorhanden Bohrung ein wenig zu gross. Der Kopf wurde ein wenig abgedreht, jetzt passieren keine solchen Stauchungen am Rand wir auf dem Bild zu sehen.
Ein Blick durch die vordere Rumpföffnung lässt die durchlaufenden Kohlerovings erkennen. Das macht
den Rumpf schön steif. Im Bereich des Motorspantes ist bereits ein Kohleroving eingeharzt, davor ein sauberer Abschluss mit eingedickten Harz. Der neue Motorspant passt und liegt sehr gut an der vorderen Kante an.
Der Anschlag wird mit eingedicktem 24 Std. Harz eingestrichen und der zuvor angeschliffene Motorspant dagegengedrückt.
Auf der Innenseite des Spants darf kein Harz sein, sonst liegt der Motor oder -getriebeteil nicht sauber am Spant an. Dann den Rumpf in die Ecke stellen und trocknen lassen.
Teil 3: HLW Vorbereitung
In das Höhenruder wurde ein Kohleroving eingelegt und komplett mit eingedickten Harz versiegelt. Jetzt ist das Ruder sehr steif und fest. Das ist sicherlich nicht unbedingt nötig und gewichtssparend, war mir aber angenehmer. :-) Hier der Blick in das Ruder.
Für die Spaltabdeckung des Höhenruders klebe ich einen Streifen Tesafilm uber ein Stahllineal (oder etwas anderes Glattes) und pinsel die Klebefläche mit Aerosil ein. Mircoballons zu nehmen ist die feinere und hübschere Art, war aber gerade aus.
Dann die Klebeseite auf das Ruder geklebt und die nicht mehr klebende Seite in den Spalt gefummelt. Und fertig ist die Spaltabdeckung. Klar, man(n) hätte auch den schönen Tesa nehmen können, den Glasklaren...
Das Ruderhorn am Höhenruder ist aus GFK und wird in einen zuvor gefrästen Schlitz im Ruder gesteckt. Hier ist darauf zu achten, das es 2-3mm aus der Mittelachste der Auflage liegt. Sonst kommen sich Gestänge und Ruderhorn in die Quere. Aber natürlich darf es nicht zu weit aussen liegen, sonst ist es nicht mehr anlenkbar oder stösst auf die ausgefräste Kante an der Seitenflosse.
Teil 4: Einbau Höhenruderservo
Um das Gestänge oben im Höhenruder einhängen zu können, muss eine Öffnung gefräst werden.
Da der abgewinkelte Draht ein wenig Platz braucht und das Ruder bei Tiefenausschlag annähernd auf der Schrägen aufliegt, ist in der Seitenflosse eine Kerbe gefräst.
Die Kabel des D60 in der Seitenflosse habe ich bereits mit verdrilltem Servokabel verlängert und durch den Rumpf gezogen. Verdrillte Kabel sind wesentlich weniger störanfällig als flache Kabel. Mit den parallel im Rumpf verlaufenden Kohlerovings und Kabel sind Störungen nicht auszuschliessen. Das Servo und der Schacht werden ordentlich angeschliffen, damit die Kleber halten. Danach alles mit Aceton oder auch Spiritus säubern und staubfrei reiben.
Das Gestänge für die Höhenruderanlenkung wird aus 1,5mm Stahldraht gefertigt. Um die Länge zu bestimmten, nehme ich einen dünnen 0,8er Draht und passe die Biegungen an. Dieser lässt sich auch leichter in den Servosschacht einfädeln. Das Servo wird in Nullstellung gebracht und der 0,8er Draht eingehängt, jetzt stecke ich das Servo in den Schacht und montiere das HLW. Länge des dünnen Drahts und Position des Servos kann so leichter bestimmt werden als mit dem dickeren Draht. Ist das Ruder in Nullstellungm, kann ich nach dem Muster des dünnen Draht den 1,5mm Draht biegen.
Am Servo wird dieser Draht in das innere Loch des Servohebels eingehängt und mit Sekundenkleber gesichert. Ist der Kleber trocken, wird das Gestänge gedreht und die Verbindung mit dem Kleber gebrochen. Der Draht sollte recht stramm im Servohebel
stecken, allerdings nicht zu schwergängig zu drehen sein. Dadurch hat man später kein Spiel im Höhenruder und die Anlenkung ist fest.
Danach wird das Servo in Nullstellung gebracht und mitsamt Gestänge in den Schacht gefedelt. Anschliessend das Höhenleitwerk montiert und das Gestänge eingehängt.
Das Servo wird solange verschoben bis das Höhenruder in Neturalstellung ist. Mit ein paar Tropfen dünnem Sekundenkleber sichere ich die Position des Servos und verklebe das es anschliessend mit EpoxydHarz. Dabei achte ich darauf, daß die Verklebung recht grossflächig ist, um durch eine weiche Aussenwand keine Servobewegungen zu haben.
Teil 5: Arbeiten an der Fläche
Die Wölbklappenanlenkungen: Die Anlenkungen werden vom Schacht durch den hinteres Hilfsholm geführt und die Klappe von der Flügeloberseite angelenkt, um möglichst viel Ausschlag nach unten zu bekommen. Dafür wird das Servo in den Schacht gesetzt und die Position der Anlenkung gemessen. Die trage ich auch der Flügeloberseite ebenfalls ab.
Ein spitzer Stahldraht eignet sich sehr gut um mit der Hand Löcher in die dünnen Gewebeschichten zu bohren. Ich nehme einen Seitenschneider und knipse den Draht nur leicht an, bricht man ihn an dieser Stelle ist er sehr scharf an der Spitze. So kann man
schauen, wo man rauskommt und ob man richtig gemessen hat ;-) Mit einem Cutter schneide ich die Öffnung vor. Die Öffnung muss so breit sein, daß (in meinem Fall) ein Gabelkopf hindurch passt. Mit einem Fräser wird die Öffnung gemacht.
Das Ruderhorn wird angepasst, mit einem Tropfen Sekundenkleber gesichert und verharzt. Dabei klemme ich zwei Röllchen aus Tesa in die Klappe und lasse das eingedickte Harz einlaufen. Die Röllchen halten einserseits die Klappe auf, verhindern andererseits, daß das Harz seitlich wegläuft.
So sieht es verharzt aus. Um das Ruderhorn herum ist ein schönes Harzbett. Wenn man sich dann die Mühe machen will, den Tesa wieder rauszupiddeln, kann man das machen. Man kann die Röhrchen auch drin lassen, wenn man sie so kurz macht, daß sie die Klappe nicht behindern. Man sieht hier, daß ich die Öffnung für den Gabelkopf noch etwas vergrössert habe, damit ich diesen auch aufbiegen kann, ohne daß mir die Ecke wegknickt. Später verschwindet das unter einer Hutze.
So sieht dann die Anlenkung der Wölbklappe aus. Der Einhängepunkt des Gabelkopfs muss genau über dem Drehpunkt der Klappe sein.
Dann kann man sich jetzt Gedanken um den Servoeinbau und die Verkabelung machen. Die Servokabel werden entsprechend verlängert. Die Kabel ziehe ich durch kleine Schaumstoffwürfel an denen sie mit Sekundenkleber gesichert werden. Das verhindert ein klappern der Kabel während des Fluges. Wer schon mal eingeharzte Kabel ziehen musste, weiss diese Methode sehr zu schätzen...
So, nachdem alle Ruderhörner in der Fläche eingepasst, gesichert oder schon verharzt und die Kabellängen angepasst sind, können wir die Servokabel in die Flächen einziehen. Dazu biege ich in einen 0.8er Stahldraht einen kleinen Haken und ziehe von der Mitte der Fläche das Kabel durch, dabei habe ich die Kabel vorne mit etwas Kreppband umwickelt, da kann man den Haken
schön reinhängen.
Alle Schachtabdeckungen werden grob zurechtgeschnitten und passend geschliffen. Vorsicht beim Zurechtschneiden mit einer Schere: Das GFK kann an den geformten Stellen reissen!
Die Servos müssen mit dem Holm verbunden sein, da dieser aber recht weit vom Schacht der Wölbklappen entfernt ist, lege ich ein Distanzstück zwischen Servos und Holm. Wenn das Servo nur auf der Stützschicht liegt (ja, hier ist ja noch CFK Matte drin) kann sich das Servo bewegen und die Anlenkung wird „weich“. Dann kommen die Klappen nicht in die Ursprungsposition zurück. Ganz fatal!!!
Wichtig! Den Schachtboden und das Servo anschleifen und das Servo so einpassen, daß sich die Anlenkungen in einer Linie befinden. Darauf achten, daß die Schachtabdeckung passt! Servoschacht eventuell etwas vergrößern, um das Servo mehr zur Seite schieben zu können.
Das Beste sind Servorahmen, hatte ich nicht mehr so habe ich die Servos „nackt“ eingeharzt. Zudem ist das Servoleben meist sowieso länger als das der Fläche. Tatsächlich! ;-) Da es eine recht grosse Fummelei ist, bis das Gestänge mit Gabelkopf und das Servo an deren Platz sitzt, ist es wesentlich einfacher, den Servohebel nicht zu verschrauben, sondern nach dem Einkleben auf das Servo zu schieben und gegen Rausrutschen mit einem Stückchen Holz sichern. Das klebe ich einfach mit Sekundenkleber vor den Servobel. Es stösst oben an, damit es nicht wegknicken kann, bei Bedarf bricht man es heraus und kann das Gestänge rausnehmen. Mit einem abgewinelten Schraubendreher, kann man auch nachträglich den Servohebel festschrauben.
So sieht die Querruderanlenkung aus. Alles zusammengebaut und zusammen eingeklebt. Den abgewinkelten Draht an der Spitze mit einem dicken tropfen Harz gesichert.
Teil 6: Die Lötarbeiten an der Fläche
Nachdem die Kabel eingezogen sind und die Servos eingeklebt wurden, kann nun die Steckverbindung von Fläche und Rumpf in Angriff genommen werdne. Als Verbinder nehme ich meistens die grünen 6pol Multiplex Stecker. Sie sind straff zusammen und besitzen eine gute Kontaktsicherheit. Um die Fläche beim Löten zu schützen, lege ich ein Handtuch unter, in das ich ein Loch geschnitten habe. Die vier Kabel werde so verlötet, daß an die beiden äußeren Pins am Stecker Plus und Minus gelegt ist, auf die mittleren vier Pins liegt der Impuls.
Das Gegenstück, also vom Empfänger zu Fläche wird ebenso verlötet. Die Kabel mit einem Stück Kreppband zusammengeklebt. So sind alle Kabel nach dem Verlöten gleich lang und gerade. Da es sein kann, dass ich später mit wesentlich mehr Zellen fliegen möchte, halte ich beide Stücke flexibel. Dadurch muss ich mir bei weniger Platz keine neuen Stecker löten.
Das Gegenstück ist recht lang gehalten, die Anschlüsse am Empfänger sollen nach hinten zeigen, so daß ich an den Scanknopf des Empfängers komme, ohne die Empfänger Einheit herauszuziehen.
Die Hutzen für die Abdeckung auf der Flügeloberseite habe ich aus alten CFK Hutzen gemacht. Hier im Bild noch etwas gross, werden sie so klein wie möglich geschliffen. Dann streiche ich die Innenseite mit eingedicktem 5min Harz ein und stelle sie auf eine Plastikfolie. Jetzt habe ich eine steife Hutze, mit einer grossen Klebefläche. Klar ist das nicht die leichteste Bauart, aber ich baue auch keinen HLG ;-)
Die hintere Flächenauflage war etwas lang und hat sich etwas verklemmt, wenn man die Fläche montiert hat. Mit einem Schleifkoltz habe ich ca. 1mm abgenommen, dann schmiegt sie sich schön dem Rumpf an.
Die Fläche wurde montiert ohne der hinteren Schraubenbefestigung. Eigentlich ist die Lage der Fläche durch die vorderen zwei Schrauben festgelegt, durch die hintere Schraube, kann man aber tatsächlich noch die Feinabstimmung der Flächenlage vornehmen und Lage zum Leitwerk korrigieren. Die Beiden Seiten wiesen eine Differenz von 5mm zum HLW auf. Von unten drücke ich die Gewindebuchse ein und sichere sie mit einem Tropfen Sekundenkleber von unten. Vorher muss die Auflage im Rumpf aufgeborht werden, damit Schraube und Gewindebuchse durchpassen.
Empfänger und Empfängerakku habe ich in Schaumstoff eingepackt und das ganze in Schrumpfschlauch gepackt. Dieses Paket klette ich an den Rumpfboden hinter der Flächenauflage. Das Empfängerkabel vom Regler klebe ich mit Gewebeband
an der Rumpfwand entlang, dann ist es nicht im Weg wenn man den Akku einsteckt.
Alles in den Rumpf gesteckt. Den Regler habe ich mit Klettband an die Oberseite des Rumpfs geklebt. Der Akku passt noch darunter durch. Normalerweise sichere ich diesen mit Klettband, da man aber den Akku dazu nach oben ziehen müsste, um es zu lösen, muss man das anders machen, da oben drüber der Regler hängt. An die Unterseite des Akkus ein Plättchen geklebt mit einer Bohrung, die sich in einen Stift am Rumpf setzt. Den Stift kann man ja auch auf ein Plättchen kleben, und dieses mit doppelseitigem Klebeband am Rumpf sichern.
Die vorerst montierte 16x17 wirkt schon recht winzig an der langen Schnauze.
Der 38mm RFM Spinner muss nachgearbeitet werden, damit die hauseigene Luftschraube passt. Ist sie montiert, kann Sie ohne Veränderungen am Spinner weder ein- noch ganz ausklappen. Also den Steg hinter dem Mittelstück dünner gefeilt und davor eingekerbt, damit sich die LS auch aufklappen kann. Erstflug fand wie folgt statt.
Teil 7:
Erstflug
Abends, recht spät und kurz vor Einbruch der Dunkelheit wollte ich noch
unbedingt der Erstflug machen. Also habe ich mir meinen Kollegen Pit geschnappt
und wir sind auf den Flugplatz gefahren.
Es war
schon recht kühl und der Akku nicht ordentlich vorgewärmt. Egal, etwas
hektisch wurde der Zahir zusammengebaut und alle Ruder und Flugphasen gecheckt.
Obligatorischer Reichweitentest. Immer wieder hat mal weiche Knie, wenn man so
ein Gerät seinem Element übergibt. Dann noch dieser Gedanke, ob das jetzt nicht
alles etwas schnell gegangen ist, und man den Erstlug auf einen anderen Tag
verschiebt, an dem man sich mehr Zeit nehmen kann und es vorallem richtig hell
ist!
Nagut,
dann nicht!
Mit
30% Gas schmiss Pit den Flieger weg, recht instabil und wackelig, bis ich
Vollgas gab und das Modell souverän senkrecht in den Himmel zog. Ob der Zahir
sich so instabil beim Start verhält, oder ob es der zu kalte Akku war, der nicht
genügend Leistung brachte, kann ich jetzt nicht sagen. Natürlich greift die
16x17 bei langsamer Geschwindigkeit nicht, der Aspekt sei aber ausgeblendet, da
ich den Effekt von anderen Modellen ebenso kenne.
Alle
Ruder standen absolut neuatral. Als erstes trimmte ich ein wenig Höhe um ihn ein
wenig langsamer zu machen. Geradeausflug perfekt (und das ohne ihn um die
Längsachse ausgewogen zu haben, Asche über mein Haupt).
Das
Abreissverhalten ist verhältnismässig gutmütig. Mit voll gezogener Höhe wird der
Flieger sehr langsam und kippt dann über eine Flächenseite ab, fängt sich aber
sofort wieder, ohne sehr tief durchzusacken.
Er
kündigt sich lange an, bis er abkippt.
Die
Speedstellung, sowie die Thermikstellung bringt keine sonderliche Veränderung,
da das Modell mit dem von mir geflogenen Schwerpunkt bei neutralen Rudern schon
recht stark auf die Nase geht und Strecke macht. Immerhin ist es ein
Wettbewerbsmodell. Auch Snapflap ist nicht nennenswert, keine grossen
Veränderungen, also den SP weiter zurück, dann reagiert er auf SnapFlap und
Verwölben besser.
Vollastflug: Motor an, gerissene Rollen und ein paar enge Kreise. Sehr
gut! Sehr stabil und präzise reagiert der Zahir auf die Steuerbefehle. Für
weiteres Probieren blieb jetzt aber keine Zeit, das die Dämmerung schon recht
weit war, und ich das Modell nicht mehr gut gesehen habe. Also kam ich
zur
Landung:
In
sicherer Höhe habe ich erstmal die Klappenstellung probiert. Ich habe es so
programmiert, das erst die QR nach oben fahren und dann die WK nackommen. Das
verhindert, daß sich das Modell stark aufbäumt. Sieht alles soweit ziemlich gut
aus, mit gesetzten Klappen kann man recht steil anfliegen, dabei bleibt das
Modell noch sehr gut steuerbar. So kann man den Zahir sanft auf die Wiese
setzen.
Ich
werde noch versuchen, die Querruder weiter hochzufahren und die Wölbklappen
stark zurückzunehmen, das verhindert beim Einfahren der Klappen, daß das Modell
stark durchsackt und auf den Boden knallt. Man kann somit den Landepunkt auf den
letzten Metern noch genauer bestimmmen.
Nachdem ich ein
paar weitere Testflüge gemacht habe, dann wohl auch mit Logger, werde ich die
von mir bevorzugten Einstellungen und Ruderausschläge nachreichen. Mit diesen
Einstellungen ist der Zahir auf jeden Fall erst mal sehr sicher zu fliegen.
Natürlich muss auch jeder für sich selbst die besten Einstellungen finden, da
hat nun auch jeder einen anderen Geschmack.
Der
Schwerpunkt wird bei mir sicherlich noch weiter nach hinten verlegt.Nimmt man
den Schwerpunkt weiter zurück, muss man allerdings mit dem Höhenruderausschlag
ein wenig vorsichtiger umgehen und diesen vielleicht etwas reduzieren. Auch
werde ich wohl die EWD ein wenig reduzieren, sie scheint mir recht gross
gewählt, dadurch verliert der Zahir zu schnell an Fahrt.
Sollte
es bezüglich des Bauberichts oder des Fliegers, etc. Fragen oder Kritik geben,
nur her damit. Ich werde helfen wo ich kann und meine Erfahrungen gerne teilen.
Links die Werte in Klammern benutze ich nun, fliege sehr steil an und lasse den
Zahir ausgleiten.
Bis
dahin wünsche ich einen erfolgreichen Erstflug und einen sauberen
Bau...