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Bastian J: Pitts Model 12 PDF Drucken E-Mail

Geschrieben von Bastian Janßen, am 09-07-2009 12:24

Views : 2907    

Favoriten : Keine

Veröffentlicht in : Modellbauberichte, E-flite

Bastian_47.JPGSeit meinem 12. Lebensjahr führe ich dieses, eines der faszinierenden Hobbys, aus. Mit einer 5 jährigen Pause habe ich den Flugmodellsport seit einem Jahr nun wieder aufgenommen.

Wieder eingestiegen mit einem Hubschrauber der 450er Klasse plagte mich die Sehnsucht nach den Flächenmodellen. Neben Schaumwaffeln wie einer Edge 540T von Hype und einem Eurofighter von Carson musste wieder was Richtiges her. Ein Modell nicht aus Kunstfaser sonder aus Holz! Die Wahl war nicht schwer. Auf der Messe viel mir sofort das wohl schönste je Konzipierte Modell sofort ins Auge. Die Pitts 12 15e von E-flite.

  • Antriebsart: Elektro

  • Modelleignung: Fortgeschrittene


  • Technische Daten:

  • Hersteller/Anbieter:E-flite/Horizon Hobby

  • Spannweite: 1015 mm

  • Rumpflänge: 990 mm

  • Abfluggewicht: 1510g

  • Tragflächeninhalt: ca. 35,8 dm²

  • RC-Funktionen: Seiten-, Höhen-, Querruder u. Motor

  • Antrieb: Hype AL35-900XL + 3S 2800mAh

  • Verwendete Luftschrauben: Graupner 3-Blatt 11x7; Graupner G-Sonic 13x6; Graupner 12,5x5; Maro Wood 12x7

 

Mein Baubericht:

Beginnend habe ich einmal den Bausatz, so wie er geliefert wird, auseinander gepflückt.

BastianBastian

BastianBastian

BastianBastian

BastianBastian

Dann gingen die ersten Bauschritte los. Manchmal gar nicht so einfach, es liegt nur eine englische Bedienungsanleitung vor.

Angefangen habe ich mit dem Einkleben der Scharniere in die Ruder. Vorbereitend habe mit einem 1,5mm Bohrer mittig Löcher in die Einschubschlitze gebohrt. Hier wird der Sekundenkleber reingetropft.

BastianBastian

Nach kurzer Zeit war dieser Abschnitt erledigt. Das Ergebnis ließ sich sehen und brachte eine erste Zigarettenpause mit sich.

Bastian

Danach wurden die Ruder in die Flächen geklebt. Auch hier wurden wieder Löcher für den Klebstoff gebohrt. Das Einkleben sollte schnell und präzise erfolgen. Nicht umsonst heißt es "Sekundenkleber" :-)

BastianBastian

Als nächster Schritt war die Installation der Flächenservos für die Querruder an der Tagesordnung. Uiuiui, hätte ich gewusst das es so eine große Überraschung gibt, hätte ich wahrscheinlich diesen Punkt vertagt.

BastianBastian

Bastian

Soweit so gut! Nun stellte sich bei der Montage heraus, dass im Grunde genommen fast gar nichts passt :-O 

2 Seiten mussten mit der Fräse bearbeitet werden, damit die Balsa-Klötze in der Ausparung Platz finden und sich versenken lassen. 

Bastian

Nachdem alles fein verstaut war (etwas kniffelig ...

BastianBastian

Bastian

...bekam meine Fläche urplötzlich anscheinend die Beulenpest.

Bastian

Also mussten auch hier die Balsa-Klötze verkürzt werden. Nach dem 10. Mal habe ich aufgehört zu zählen, wie oft ich die Abdeckung los- und festschrauben musste.

Danach wurde die Platte zur Aufnahme der Schraube zur Flächenbefestigung aufgeklebt und die beiden Stifte. Beides mittels 5min. Epoxy. Die Folie wurde vorsichtig mit einem Lötkolben entfernt um die Holzstruktur nicht zu beschädigen.

BastianBastian

Nun wurde noch die Anlenkung der Flächenservos befestigt. Diese Lösung ist meines Erachtens nach zwar nicht optimal aber ausreichend.

Bastian

RAUCHERPAUSE!

Frisch gestärkt und vom Baustreß erholt wurden die Servos für Höhe und Seite nun in Angriff genommen. Hier gab es zu meinem Erstaunen nach keinerlei Probleme ( meinen Vorbauern ist es nicht so gut ergangen )

BastianBastian

Bastian

Das Montieren der Ruderhörner machte keine Schwierigkeiten.

Bastian

Noch schnell die Verlängerungen angeschlossen und ein weiteres Kapitel war abgeschlossen.

Bastian

Nun war es an der Zeit der Pitts den Begriff Bodenfreiheit näher zu bringen. Das Fahrwerk wurde ohne Probleme montiert. Die Lösung ist sehr stabil und gut durchdacht.

BastianBastian

Bastian

Es juckte mir in den Fingern das Herzstück des Modells endlich mit seinem Träger zu verbinden. Die passenden Distanzhülsen lagen dem Bausatz bei. Alles passte 100%ig

BastianBastian

Für die künstlerische Gestaltung der Motoratrappe nam ich mir ein wenig Zeit und ein kühles Bierchen. Mein bester Freund hierbei war ein Edding Lackstift und eine Bastelschere.

Bastian

Am meisten Spaß aber brachte mir die Montage der Leitwerksstabilisatoren. Wie bis zu diesem Zeitpunkt gewohnt, völlig problemlos. Auch die "Finnen" montierte ich.

BastianBastian

Finish!

Dieses machte leider alle positiven Punkte dieses so tollen Bausatzes leider kompl. kaputt und zu nichte :-( Der Konstrukteur hatte an dieser Stelle wahrscheinlich keine Lust mehr oder es gingen ihm die Ideen aus.

Die Lösung mittels eingeklebter Sperrholzaufnhamen entpuppten sich als totaler Flop. Wahrscheinlich wäre es der Tod der Pitts in der Luft geworden. Diese Art ist viel zu labil und ungenau. Spielfreiheit ist hier ein Fremdwort.

Bastian

Zur Abhilfe bastelte ich mir aus der Ruderhornarretierung passende Distanzhülsen. Mit diesen war die Anlenkung jedenfalls schon einmal annährend Spielfrei.

BastianBastian

Bastian

Leider ( oder zum Glück?! ) stellte sich nach der ersten Inbetriebnahme heraus, dass die Sperrholzlösung absolut untauglich ist und bei kleinsten Belastungen aus der Fläche bricht!

Hier habe ich nun meine eigene Lösung konzipiert und umgesetzt. Auf beiden Flächen habe ich Ruderhörner montiert und mit Kugelgelenken angelenkt. JETZT...sind die Ruder absolut spielfrei.

Bastian

Lipo, Regler und Empfänger verstaute ich zugänglich unter der großzügigen Haube.

Bastian

Die vorgeschlagene Montage des Empfängers unterhalb des Cockpits kam für mich nicht in Frage. Zum Herankommen müsste jedesmal die kompl. Fläche demontiert werden.

Nach ungezählten Baustunden kam nun dieses Traumstück zum Vorschein ---->  :-)

BastianBastian

BastianBastian

Bastian

Letztes Update : 09-07-2009 13:02

   
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Editorkommentar
Fazit
Ein sehr gelungener und schöner Bausatz. Lediglich die Anlenkungen der Ruder... sollte E-flite dringend überdenken und -arbeiten. 
 
Lg von der Nordsee 
 
Basti

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