Dreidecker waren schon immer faszinierend. In der FMT - Heft 10/07 - ist Sascha auf einen Bericht aufmerksam geworden, indem die limitierte Sonderauflage eines Fokker Dr.1 von Pichler Modellbau vorgestellt wurde. Ursprünglich gibt es dieses Modell nur als Verbrennerversion. Pichler Modellbau hat eigens dafür eine limitierte Sonderauflage für Elektroantrieb in Auftrag gegeben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Technische Daten:

  • Spannweite: 930 mm
  • Rumpflänge: 800 mm
  • Fluggewicht: ca. 1300 g
  • Motor: E-Brushless
  • Flächeninhalt ab: 35,8 dm²
  • RC-Funktionen: Seiten-, Höhen-, Querruder u. Motor

Teil 1: Die Verpackung mit Inhalt

Alle Teile wurden sauber verpackt. Die Bespannung lässt an manchen Stellen zu wünschen übrig. Aber im Großen und Ganzen ist der Bausatz von guter Qualität. Auch wenn ARF darauf steht, bleibt das Bügeln nicht immer erspart!

Das Antriebsset:

Teil 2: Einbau der Querruder in die obere Tragfläche

Die Servokabelverlängerung ist bereits in die Tragfläche eingezogen.

Die Ruderhörner werden mit zwei Schrauben und Mutter als Gegenstück befestigt. Die herausstehenden Enden werden noch gekürzt.

Die im Lieferumfang enthaltenen Nylon-Gabelköpfe wurden ausgetauscht - leider fehlten damit ein paar Milimeter für die Anlenkung. Mit dieser Variante gibt es keine Probleme!

Teil 3: Leitwerk montieren

Bevor das Höhenleitwerk mit dem Rumpf verklebt wird, muss die Folie entlang der Klebestelle mit einem scharfen Messer entfernt werden. Das Seitenleitwerk wird mit zwei Scharnieren am Rumpf befestigt. Für die Verklebung verwende ich Epoxy (UHU Plus Endfest 300). Damit bleibt ausreichend Zeit für die Ausrichtung des Leitwerks.

Teil 4: Anlenkung Höhen- und Seitenruder

Nach Aushärtung des Epoxy geht es nun an die Anlenkung des Höhen- und Seitenruders. Das Gestänge für das Seitenruder ist etwas zu kurz geraten. Mit Austausch des Gabelkopfes war das Problem gelöst. Servo: Master Mini Servo S1713.

Teil 5: Montage Fahrwerk

Das Fahrwerk besteht aus zwei Bügelteilen und einer Folien bespannten Fahrwerkstragfläche. Die Fahrwerkstragsfläche gibt dem ganzen Aufbau eine sehr gute Stabilität.

Ein Rad ist leider unwucht - der Händler Pichler Modellbau ist nicht in der Lage einen Ersatz zu liefern. Ein Fertigungsfehler... kann vorkommen. Grundsätzlich ist der Aufbau des Fahrwerks sehr gut gelöst und macht einen soliden Eindruck.

Teil 6: Montage der Tragflaechen

Gleich vorweg: Der Aufbau der Tragflächen ist genial gelöst und die Stabilität ist hervorragend. Der ganze Schweiß und die Geduld beim Aufbau hat sich gelohnt. Der englische Text in der Bauanleitung hilft nur begrenzt und fällt wie so oft sehr mager aus. Die Bebilderung ist mehr schlecht als recht. Die Schwarz-Weiss Bilder sind manchmal schwer zu erkennen. Zum Glück gibt es in der FMT 10/2007 einen Test zu dem Modell, anhand dessen auf den Fotos deutlich mehr zu erkennen ist. Auf dem folgenden Bild sieht man die Zapfen für die Befestigung der Querstreben. Die Zapfen werden mit CA-Kleber fixiert.

Die mittlere Tragfläche wird zuerst mit der oberen Rumpfseite verbunden. Vorne wird die Fläche mit zwei Stiften gehalten und dahinter werden zwei Nylonschrauben gekürzt und versenkt.

Die Drahtgestänge werden mit Metallplättchen und zwei Schrauben gesichert. Die Querstreben und Zapfen werden mit Schraube und Mutter verbunden. Die Servoverlängerung wird an den Drähten entlang in den Innenraum geführt.

Sieht doch schon mal gut aus..