Die Futaba T-18SZ hat von Werk aus eine Begrenzung für den Pitch-/Gasweg eingebaut. Es wird erzählt: Die Hände der Japaner sollen die Ursache dafür sein. Die Daumenlänge reicht nicht für den vollen Weg aus. Für mich persönlich war der Gasweg zu ungewohnt. Kurzerhand wurde der Begrenzer entfernt.

Der Umbau erfolgt auf eigenes Risiko!

Bei Unsicherheiten an den Futaba-Service wenden!

Mit dieser Beschreibung erkläre ich den Umbau der Futaba T18SZ von Mode 1/3 zu 2/4 oder umgekehrt. Die Aggregate werden einfach getauscht. Diese Vorgehensweise erspart den zeitaufwendigen Umbau der Ratsche und Feder. Voraussetzung ist das Upgrade V1.4 . Auf der Website von Ripmax ist dies erhältlich. Hinweise zum Upgrade-Verlauf findet man in der Bedienungsanleitung oder man wendet sich an den deutschen Futaba Service Support. Nach dem Software-Update geht es an den Umbau der Fernsteuerung. Hierfür Werkzeug bereitlegen und auf Antistatik achten!

Der Umbau erfolgt auf eigenes Risiko!

Als erstes gilt es zu bestimmen, wofür das Flugzeug eingesetzt werden soll. Kunstflug, 3D, gemütliches Feierabendfliegen, Segler effizient auf Höhe bringen, Motorschlepp machen, Heizen bis zum abwinken, kurzer Bodenstart, Messerflug etc.

Dazu schauen wir uns erst mal an, was an Leistung überhaupt notwendig ist. Das Problem dabei ist, dass jeder Hersteller andere Angaben macht. Der eine Verkäufer spricht von einem 900 Watt Motor, und ein anderer Hersteller wird einen ähnlichen, praktisch baugleichen Motor als einen 1300 Watt Motor bezeichnen.

Das liegt daran, dass der eine Hersteller bei einem Lipo pro Zelle von 4,2 Volt ausgeht, und ein anderer davon, dass ein Lipo unter Last auf rund 3,3 Volt pro Zelle einbricht.

Wenn man an Warbirds denkt, kommt einem oft als erstes die F4U Corsair in den Sinn. Ist sie doch der "Warbird" schlechthin: Der charakteristische Flächenknick, die wuchtige Erscheinung mit dem großen Sternmotor und "last but not least" der fantastische Anblick der Maschine im Landeanflug mit voll gesetzten Klappen. So kam es dann auch, als ich mich nach einem schönen Warbird für meinen Hangar umsehen wollte, dass mein Hauptaugenmerk diesem Muster galt. Die Randbedingungen für die Anschaffungen waren klar: Das Modell sollte aus Holz sein und etwa anderthalb Meter Spannweite haben. Aus den Einschränkungen für das Vereinsfluggelände kam noch hinzu, dass das Modell unter 5 kg wiegen und elektrisch betrieben sein sollte. Nur mit einem der schönsten Merkmale der Corsair wurde es unter diesen Randbedingungen leider nichts, nämlich mit den typischen dreigeteilten Landeklappen – in der 1,5m-Klasse schien sich kein Hersteller da rantrauen zu wollen. Nachdem ich verschiedene Testberichte gewälzt hatte, fiel meine Wahl auf die F4U Corsair 50 von Hangar 9 (wird inzwischen nicht mehr produziert). Von Testern wurde dieser ein sehr gutes Flugverhalten attestiert,

Als ich mit dem Modellbau wieder begann war klar, dass Lötarbeiten dazu gehören. Allerdings ist meine Schulzeit mit Praxis-Löterfahrung gute 20 Jahre her. Es musste also ein Crash-Kurs her. Nun löte ich schon eine Weile und habe auch schon das ein oder andere Schulgeld gezahlt. Damit euch der Start etwas leichter fällt habe ich einen kleinen Crash-Kurs geschrieben. Bestimmt gibt es noch andere Methoden oder Wege an sein Ziel zu kommen und ich bin auch kein Elektronik-Fachmann. Aber bisher wurde kein Bauteil zerstört und die Verbindungen halten einwandfrei. Auch habe ich keine Profi-Ausstattung. Aber wie heißt es doch so schön: "Man(n) lernt nie aus". Es würde mich also freuen wenn die Fachkräfte unter uns das ein oder andere zu diesem Thema beitragen. Ihr könnt mir auch gerne Bilder mit eurem Beitrag schicken.

Und nun ab zum Crash-Kurs...

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